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Der Lebenslauf unseres Chors

Der Shantychor „Die Hasejungs“ aus Badbergen


Wir, „Die Hasejungs“ aus Badbergen, einem kleinen Ort im schönen Artland, möchten uns kurz vorstellen:


Unser Shantychor, zu dem heute 32 aktive Mitglieder gehören, wurde im Frühjahr 1998 von einer kleinen Gruppe sangesbegeisterter Altmänner aus der Taufe gehoben.

Da ältere Knaben sich bekanntlich gern jünger machen und die Waterkant in Gestalt des kleinen Flüsschens Hase unweit von Badbergen liegt, war bald ein passender Name für unseren Shantychor gefunden -„Die HASEJUNGS“.


Instrumentale Unterstützung erfahren wir stimmgewaltigen „Hasejungs“ durch unseren Musiker Johann Schaubert auf seinem Knopfakkordeon, der auch für das musikalische Arrangement der Lieder sorgt. Durch die Begleitung mit einer  Mundharmonika, einer Bootsmannspfeife und einer Schiffsglocke bekommen einige Lieder einen Charakter „wie an Bord“..

Unser Repertoire ist breit gefächert. Wir singen nicht nur Shanties, wie der Name unseres Chores vermuten lässt, sondern neben Seemannsliedern auch norddeutsches Liedgut von der Waterkant und sonstige Lieder, die von Wasser, Fernweh und der Liebe der Matrosen handeln. Auch unser Adventsprogramm mit maritimen Weihnachtsliedern hat längst viele Anhänger gefunden.


Ein bisschen von der Begeisterung und Freude, die wir selbst am Singen haben, möchten wir „Hasejungs“ gern an andere Menschen weitergeben und eben aus diesem Grunde macht es uns immer wieder Spaß, bei ganz unterschiedlichen Veranstaltungen in unserem ländlichen Raum aufzutreten und mit unseren Liederdarbietungen unsere zahlreichen Zuhörer zu erfreuen und sie in die „weite Welt“ zu entführen.


Ganz besondere Highlights in unserer jungen Chorgeschichte waren die Teilnahme an einem Shanty-Musikfestival in Blokzijl / Niederlande im Jahre 2001 sowie das von uns organisierte große Musikfest im Mai 2003 anlässlich des 5. Geburtstages unseres Shantychores. 2005 durften wir als Botschafter das Artland auf der Grünen Woche in Berlin vertreten und in Bensersiel die Urlauber mit unseren Melodien begeistern. 2006 konnten wir unter anderem beim Kurkonzert in Bad Zwischenahn, beim 8. Maritimen Frühschoppen in Eilshausen mit weiteren vier Shantychören und beim Hafenfest in Lübbecke mit unseren Liedern die Besucher erfreuen.

2007 war unser umfangreichstes Reisejahr. Neben etlichen Veranstaltungen in unserer Heimatregion konnten wir bei Shantychortreffen, Musikfestivals und Stadtfesten in Rheden, Seelze, Herzebrock-Clarholz, Bruchmühlen und Münster, zum Teil mit anderen Shantychören gemeinsam, vielen Menschen für ein paar Stunden Freude und Frohsinn bereiten. Wenn uns das gelingt, dann ist das für uns Genugtuung und Freude und beweist, dass wir mit unserer Musik auf dem richtigen Weg sind.


2008 feierten wir mit einer großen Veranstaltung unser 10-jähriges Bestehen. Zu einem abwechslungsreichen Programm trugen die Burgmannskapelle aus Quakenbrück und die Bekenquakers aus Gehrde bei.

Shantys und Gospel, mit dieser Kombination unterschiedlicher traditioneller Musik, die sich in gemeinsamer Veranstaltung wunderbar ergänzend darbieten lässt, feierten wir 2013 unser 15-jähriges Bestehen.

Nachwuchssorgen kennen wir ebenso wie fast alle Chöre, denn diese Lieder liebt man erst ab einem gewissen Alter und daher kommt es seltener vor, dass sich ein „jüngerer“ Knabe einmal zu uns verirrt. Dabei sind es gerade diese Lieder, die, ähnlich wie Burschenlieder, Frohsinn und Heiterkeit verbreiten und zum Mitsingen einladen. Dementsprechend ist auch unser Chorleben ausgerichtet und das Singen mit fröhlichem Vereinsleben gepaart. Jedes neue Mitglied fühlt sich schnell in unserem Kreis zu Hause. Wir freuen uns über jeden neuen Sänger oder Musikanten, der unsere Gemeinschaft verstärkt. Vielleicht fühlt sich jemand durch diese Zeilen angesprochen und möchte es gerne einmal bei uns ausprobieren. Jeder Sänger oder Musiker/ Musikerin kann völlig zwanglos an unseren Übungsabenden teilnehmen.


Unser musikalisches Repertoire wird ständig erweitert und umfasst inzwischen mehr als 60 Lieder. Einige davon kennen nur die Hasejungs, weil sie für uns aus den eigenen Reihen getextet und komponiert wurden. Bei cirka 20 Auftritten pro Jahr haben wir die Gelegenheit, unser Liedgut in der Öffentlichkeit zu präsentieren und Menschen mit unseren Liedern zu erfreuen. Inzwischen haben wir einen Teil unserer Lieder auf  CDs für die Nachwelt und natürlich unsere Fangemeinde konservieren lassen.

Bei den Veranstaltungen lassen wir oft ein Sammelschiffchen der DGzRS durch die Reihen des Publikums schwimmen und unterstützen mit den Spenden als Nicht-Fahrensleute die Arbeit der Seenot-Retter, die Menschen aus der tosenden See retten und vor dem sicheren Untergang bewahren. Das passt zu einem Shantychor, der ja unter anderem auch die Gefahren für Menschen und Schiffe auf hoher See besingt.

Wenn auch die heutige Seefahrt ein technisch hoch entwickeltes Transportwesen ist und nichts mehr mit der aus der Zeit der Windjammer gemeinsam hat, so ist es für uns etwas Schönes, mit diesen traditionellen Liedern aus der Seefahrt einen Teil der Romantik, Abenteuerlust, dem Fernweh und dem harten, gefährlichen Leben der Seeleute in Erinnerung zu halten.


Mit einem zünftigen, dreifachen

„Hasejungs - ahoi; Hasejungs - ahoi; Hasejungs - ahoi!“






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